Daten auf den Punkt gebracht. Ein Selbstlernkurs zur Informationsvisualisierung.
Geoinformationsystem (GIS) (17/28)
Mithilfe von Geoinformationssystemen (GIS) können Geodaten erfasst, verwaltet und visualisiert werden – auch dreidimensional. Dabei werden die Daten oftmals in unterschiedlichen Ebenen (Layern) dargestellt, die je nach Bedarf kombiniert werden können, wie das Beispiel der Niedersächsischen Klosterkarte des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen zeigt. Das Projekt wurde unter der Leitung von Dr. Niels Petersen durgeführt, der auch die Lehrveranstaltung „Geographische Informationssysteme für Geisteswissenschafter*innen“ im Schlüsselkompetenzmodul anbietet (Stand SoSe 2019).
Studierende der Universität Göttingen können über eine Campuslizenz die Software ArcGIS nutzen. Ein relativ einfaches Tool, zweidimensionale Karten zu erstellen ist DataMaps, wozu unten ein Manual zum Download bereitsteht. Die folgende Karte wurde mit dem Geobrowser von DARIAH-DE erstellt, einem Forschungsverbund für digitale Geistes- und Kulturwissenschaften. In dem Beispiel werden sowohl Publikationszeiten (zeitliche Daten) als auch -Orte (Geodaten) von Veröffentlichungen Friedrich Schillers und Johann Wolfgang von Goethes dargestellt.

Screenshot Beispieldatei Geobrowser DARIAH-DE unter CC BY 4.0