Daten auf den Punkt gebracht. Ein Selbstlernkurs zur Informationsvisualisierung.
Kreisdiagramm (14/28)
Mit einem Kreisdiagramm – auch Tortendiagramm genannt – kann das Verhältnis einzelner Teile zu einem Ganzen dargestellt werden. Diese Form sollte mit Vorsicht und nur dann verwendet werden, wenn die Daten zum einen ein Ganzes (100 %) abbilden können und zum anderen die einzelnen Teile sich deutlich voneinander unterscheiden. In vielen Fällen kann ein Säulendiagramm die Daten korrekter und effektiver als ein Kreisdiagramm darstellen.
Bei einem Kreisdiagramm sollte das größte Segment bei 12 Uhr anfangen und die anderen Segmente im Uhrzeigersinn nach Größe abnehmend angeordnet werden. Analog zum Balkendiagramm sollten für eine möglichst hohe Effektivität nicht mehr als fünf Segmente abgebildet werden und der Wert direkt im Segment verzeichnet sein – in diesem Fall zumeist in Prozentwerten.
Kreisdiagramme bilden eindimensionale Daten ab. Für mehrdimensionale Daten können z.B. Ringdiagramme verwendet werden. Wie Sie die Segmente eines Kreisdiagramms mit Bildern füllen können, so wie in dem nebenstehenden Beispiel, wird im Manual zum Download erläutert.

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