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Daten auf den Punkt gebracht. Ein Selbstlernkurs zur Informationsvisualisierung.

Texte und Sprache (23/29)

Auch wenn die Daten im Mittelpunkt einer Visualisierung stehen, benötigen sie beschreibende bzw. erklärende Texte wie Datenbeschriftungen, Titel, Achsentitel, Legende oder Anmerkungen. Nicht alles davon ist immer nötig und sollte mit Bedacht eingesetzt werden (s. Datentintenverhältnis).

In vielen Fällen steht die Visualisierung nicht alleine, sondern dient der Veranschaulichung von Argumenten oder wird schriftlich analysiert. Text und Bild können durch die Verwendung von Rastern so ausgerichtet werden, dass sie wie durch eine unsichtbare Linie miteinander verbunden sind.

Wie die gesamte Visualisierung ist auch der Text auf das [could not resolve link target: il_9310_git_4299] des bzw. der Betrachter*in ausgerichtet. Einzelne Ausdrücke werden also an die gewohnte Sprache des Publikums angepasst. Ist das Publikum z.B. noch nicht tiefgehend mit dem Thema vertraut, werden spezialisierte Begriffe eher vermieden. Es empfiehlt sich, eine möglichst einfache Sprache zu verwenden und auf Abkürzungen (Akronyme) weitgehend zu verzichten.