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Daten auf den Punkt gebracht. Ein Selbstlernkurs zur Informationsvisualisierung.

Zusammenspiel mehrerer Farben (20/29)

Werden verschiedene Dinge miteinander verglichen, können auch verschiedene Farben gewählt werden. Werden allerdings lediglich Häufigkeiten miteinander verglichen, eignen sich Farbverläufe, also Abstufungen eines oder mehrerer Farbtöne (s. Beispiel Choropleth Map an der Seite). Die so genannten Farben des Regenbogens eignen sich dafür weniger, da keine eindeutige bzw. intuitive Reihenfolge der einzelnen Farben nachvollziehbar ist.

Die Farbe sollte sich vom Hintergrund gut abheben, ohne das Auge zu sehr anzustrengen. Die Verwendung von reinen Komplementärfarben oder weißer Schrift auf schwarzem Grund ist eher weniger zu empfehlen. Bei der Wahl von verschiedenen Farben sind eindeutige Farbtöne, die sich gut voneinander unterscheiden lassen, geeignet.

Beim Einsatz von Farben ist außerdem zu beachten, dass ca. acht bis zehn Prozent der Menschen eine Farbseheinschränkung haben oder farbenblind sind. Um dem gerecht zu werden, kann ganz auf Farbe verzichtet oder lediglich mit Hell-/Dunkeleffekten gearbeitet werden.

Die Deutschlandkarte zeigt mittels unterschiedlicher Rottöne die Anzahl der Studierenden nach Bundesländern. In Nordrhein-Westfalen gibt es zwischen 624.596 und 772.903 und somit die höchste Zahl der Studierenden. Gefolgt wird Nordrhein-Westfalen von Bayern und Baden-Württemberg mit je 476.290 bis 624.596 Studierenden. Anschließend folgen Hessen, Niedersachsen und Berlin mit je 179.677 bis 327.983 Studierenden und schließlich alle anderen Bundesländer mit 31.370 bis 179.677 Studierenden.

Karte von Uni Göttingen unter CC BY 4.0