Daten auf den Punkt gebracht. Ein Selbstlernkurs zur Informationsvisualisierung.
Prägnanz (12/29)
Die menschliche Wahrnehmung versucht Formen zu finden, die einfach und bereits bekannt sind. Dies bedeutet, dass bei Mehrdeutigkeiten das Auge die schlichteste Form wählt. Nach dem Gesetz der Prägnanz sind dies Formen von „guter“ Gestalt wie z.B. ein Kreis, Dreieck oder Rechteck. Diese prägnanten Formen sind einfach aufgebaut, regelmäßig und schnell zu erkennen. Bei der Visualisierung sollten möglichst solche Formen gewählt werden, die das Auge schnell erfassen kann, wie z.B. beim Blasen- oder Balkendiagramm. Bei der Darstellung von Streuungen z.B. bei Scatter Plots können interessante Ansammlungen oder Trends mit einfachen Formen markiert werden.
Von Uni Göttingen unter CC BY 4.0