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Daten auf den Punkt gebracht. Ein Selbstlernkurs zur Informationsvisualisierung.

Gestaltgesetze (7/29)

Die meisten von Tufte beschriebenen visuellen Irritationen lassen sich mit den so genannten „Gestaltgesetzen“ erklären. Die Gestaltpsychologie hat eine große Zahl an Gesetzen entwickelt, nach denen die [could not resolve link target: il_9310_git_4298] des Menschen funktioniert und die für die Erstellung von Visualisierungen grundlegend sind. Beim „Lesen“ einer Visualisierung bestimmen diese einzelnen Gesetze sowohl unser Gesamtbild als auch die Wahrnehmung einzelner Elemente und deren Beziehung zueinander.

Die Prinzipien der Gestaltgesetze helfen uns in den meisten Fällen, uns in alltäglichen Situationen zu orientieren. Sie können allerdings auch zu optischen Täuschungen oder visuellen Ablenkungen führen. Im Folgenden werden ausgewählte Gestaltgesetze kurz vorgestellt.

Darstellung von 12 optischen Täuschungen, die auf den nächsten Seiten im Kurs näher beschrieben werden.

Von Impronta über Wikimedia Commons unter CC BY-SA 3.0