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Daten auf den Punkt gebracht. Ein Selbstlernkurs zur Informationsvisualisierung.

Quellenangabe (6/13)

Ein wichtiger Punkt bei der guten wissenschaftlichen Praxis ist die Nennung der Quellen – also der Personen bzw. Einrichtungen, die Ideen, Vorarbeiten oder Daten beigesteuert haben. In der Beschreibung bzw. in der Einleitung einer Visualisierung wird üblicherweise detailliert angegeben, woher die verwendeten Daten stammen. Zusätzlich kann die Quellenangabe als Fußnote direkt an der Visualisierung platziert werden – entweder darunter oder am Rand. Bei einer Veröffentlichung auf einer Webseite ist es außerdem möglich, erklärende Angaben bei Bedarf zur Verfügung zu stellen, z.B. durch einen Klick auf „read more“.

Manche Forschungsdaten verfügen über so genannte „persistent identifier (PID)“. Dadurch werden sie langfristig eindeutig identifiziert und können somit zitiert werden, was die Sichtbarkeit erhöht. Für Zeitschriftenartikel und Forschungsdaten haben sich Handle und darauf aufbauend DOI (Digital Object Identifier) weitläufig durchgesetzt und können als Quellenangabe verwendet werden. Die Vergabe von persistent identifier erfolgt üblicherweise bei der Veröffentlichung der Daten, worauf auf der nächsten Seite näher eingegangen wird.

Screenshot der Seite TextGrid. Die PID ist in rot umkreist.

Webseite TextGrid unter CC BY 4.0