Daten auf den Punkt gebracht. Ein Selbstlernkurs zur Informationsvisualisierung.
Prinzipien guter wissenschaftlicher Praxis (4/13)
Im Handbuch CoScience haben die beiden SUB-Mitarbeiterinnen Margo Bargheer und Birgit Schmidt folgende Prinzipien der guten wissenschaftlichen Praxis aufgelistet. Diese Prinzipien sollen „Standards und Handlungsleitlinien für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Prozessen und den Beteiligten der wissenschaftlichen Arbeit“ formulieren (Bargheer/Schmidt 2015).
Ehrlichkeit in der Präsentation von Forschungszielen und -ergebnissen, insbesondere unter Hinweis auf die verwendeten Methoden und Prozesse.
Verlässlichkeit in der Durchführung der Forschung (sorgfältig und mit Aufmerksamkeit für Details) sowie in der Kommunikation von Ergebnissen (vollumfänglich, ohne Verzerrungen/Bias).
Interpretationen und Schlüsse müssen auf Fakten und Daten beruhen, die einer Prüfung standhalten. Die Sammlung, Analyse und Interpretation der Daten ist transparent und nachvollziehbar hinsichtlich der wissenschaftlichen Argumentation zu gestalten.
Unabhängigkeit der Forschung von beauftragenden oder interessierten Dritten, von ideologischen oder politischen Gruppierungen, von ökonomischen oder finanziellen Interessen.
Offene Kommunikation über die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit gegenüber der Fachgemeinschaft und der allgemeinen Öffentlichkeit. Hierfür ist eine geeignete Speicherung und Zugänglichmachung der Daten erforderlich.
Sorgfaltspflicht hinsichtlich der Teilnehmer und Gegenstände der Forschung, seien es Menschen, Tiere, die Umwelt oder kulturelle Objekte. Forschung basierend auf menschlichen oder tierischen Beteiligten sollte immer die Prinzipien von Respekt und Fürsorge beachten.
Fairness in der Referenzierung von verwendeten Vorarbeiten, die Rechte und Interessen der Kollegen beachtend.
Verantwortung für die nachwachsende Wissenschaftlergeneration: Die Ausbildung und Betreuung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist auf Standards für die Betreuung zu gründen.