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Daten auf den Punkt gebracht. Ein Selbstlernkurs zur Informationsvisualisierung.

Gute wissenschaftliche Praxis (3/13)

Die hohe Qualität von Forschungstätigkeiten und wissenschaftlichem Arbeiten hängt u.a. davon ab, dass sie nachvollziehbar und verifizierbar sind. Das bedeutet, dass Transparenz und Ehrlichkeit mit sich und mit anderen im Forschungsprozess das höchste Gebot ist. Obwohl diesem Satz sicherlich alle zustimmen würden, sieht es in der Praxis zuweilen anders aus: In der Wissenschaft gibt es in manchen Disziplinen einen hohen Konkurrenzdruck bzw. den Druck, möglichst nur positive Ergebnisse zu veröffentlichen. Aus Gründen der Nachlässigkeit oder Fahrlässigkeit verhalten sich einige Wissenschaftler*innen unredlich – einige wenige handeln sogar aus Absicht oder mit Vorsatz.

Um einerseits Fehlverhalten und Fälschungen besser aufdecken bzw. verhindern zu können und andererseits den Wissenschaftler*innen eine Orientierung zu geben, haben Universitäten und Forschungseinrichtungen Richtlinien zur „guten wissenschaftlichen Praxis“ erstellt. An der Universität Göttingen erhalten Sie u.a. bei der Ombudsstelle der Universität konkrete Informationen dazu. Auf der nächsten Seite werden einzelne Prinzipien der guten wissenschaftlichen Praxis vorgestellt.

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<p align="center">von pixabay.com unter CC 0</p>