Daten auf den Punkt gebracht. Ein Selbstlernkurs zur Informationsvisualisierung.
Liniendiagramm (8/28)
Ein Liniendiagramm oder Kurvendiagramm eignet sich insbesondere zur Visualisierung von Veränderungen im zeitlichen Verlauf, wodurch Trends gut erkennbar werden. Mehrere Trends können durch zwei oder mehrere übereinander liegende Linien miteinander verglichen werden. Eine andere Möglichkeit, einen schnellen Überblick über mehrere Trends zu bekommen, sind so genannte „Sparklines“ (s. Kapitel 3). Dabei werden kleine Liniendiagramme direkt neben den Daten z.B. in einer Excel-Tabelle abgebildet.
Bei einem Liniendiagramm ist nur selten ein dahinter liegendes Koordinatennetz nötig. Es empfiehlt sich, nicht mehr als drei bis fünf Linien in einem Diagramm darzustellen und die Linienstärke angemessen dick zu wählen. Bei mehreren Linien können für die jeweiligen Datenpunkte unterschiedliche grafische Symbole verwendet werden.
Die Datenwerte sollten kontinuierlich vorliegen. Falls Werte fehlen, kann dies durch das Unterbrechen der Linie gekennzeichnet werden. Die Zeitabstände auf der X-Achse sollten dabei in stets gleichen Intervallen dargestellt werden.
Studentenwerk Göttingen (nicht unter freier Lizenz)