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Daten auf den Punkt gebracht. Ein Selbstlernkurs zur Informationsvisualisierung.

Darstellungsformen (5/28)

Bei der Visualisierung Ihrer Daten sind Ihnen nahezu keine Grenzen gesetzt. Es gibt allerdings einige gängige Darstellungsformen, die sich für bestimmte Aussagen bzw. Daten besonders eignen, z.B. Diagramme (auf Englisch „charts“), Netzwerke oder Karten. Auf den folgenden Kursseiten werden Ihnen ausgewählte Darstellungsformen vorgestellt. Die Projekte datavizproject und datavizcatalogue haben diese und viele weitere Darstellungsformen gesammelt und strukturiert aufbereitet. Auf beiden Seiten kann nach Art, Funktion, Inhalt und Form gefiltert werden.
Die nebenstehende Grafik fasst auf einen Blick häufig verwendete Visualisierungsformen und deren Funktionen zusammen. Unten steht Ihnen die Grafik auch zum Download bereit.

Icon einer Glühbirne

Icon von Shlyapnikova unter CC BY 3.0

Tipp: Wenn Sie ihre Daten vollständig bereinigt und bearbeitet haben (s. Kapitel 1 „Daten im Visualisierungsprozess“) und nun visualisieren möchten, kann es sinvoll sein, die Datei im CSV-Format abzuspeichern. CSV steht für comma-seperated values, d.h. die strukturierten Daten liegen im Textformat vor und werden durch Trennzeichen wie Kommata getrennt. Dadurch können große Datenmengen exportiert und mit unterschiedlichen Programmen weiter bearbeitet werden. Das CSV-Format kann von den meisten Visualisierungstools gelesen werden.

Darstellung verschiedener Diagrammtypen. Mit Kreisdiagrammen lassen sich Häufigkeitsverteilungen, Anteile und Vergleiche darstellen. Mit dem Balken-/Säulendiagramm lassen sich Anteile, Vergleiche und Rangfolgen, Zeitreihen und Trends, Häufigkeitsverteilungen und Korrelationen bzw. Abhängigkeiten darstellen. Häufigkeitsverteilungen und Korrelationen lassen sich auch mit dem Scatter Plot darstellen. Das Liniendiagramm dient zur Darstellung von Trends und Häufigkeitsverteilungen, während ein Blasendiagramm zusätzlich noch einen Vergleich zwischen Daten ermöglicht. Boxplots und Wordclouds werden zur Darstellung von Häufigkeitsverteilungen und Vergleichen eingesetzt. Netzwerkdiagramme können Rangfolgen und Korrelationen darstellen. Geografische Häufigkeitsverteilungen werden meist mit Karten dargestellt.