Daten auf den Punkt gebracht. Ein Selbstlernkurs zur Informationsvisualisierung.
Funktionen der Visualisierung im Lern-/Lehralltag (6/12)
Auch im universitären Alltag, z.B. bei Referaten oder Hausarbeiten, können Visualisierungen die Verständlichkeit und Deutlichkeit von Inhalten steigern. Damit dies erfolgreich gelingt, sind bestimmte Funktionen der Visualisierung im Blick zu behalten. Diese Funktionen sollten auf die grundlegende Frage ausgerichtet sein: Was ist meine Kernaussage? Was soll auf den Punkt gebracht und präzise vermittelt werden?
Wie bei Minard und der Darstellung des Russlandfeldzugs zu sehen ist, eignen sich Visualisierungen besonders dafür, Zusammenhänge herzustellen. Die einzelnen Inhalte können eindeutig platziert und gruppiert werden, wodurch Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Informationen sowie darin enthaltene Muster schnell erkannt werden können. Einzelne Aspekte können mit einfachen Mitteln hervorgehoben werden, z.B. farbliche Markierungen oder Umrandungen. So wird die Aufmerksamkeit auf das gelenkt, was wichtig ist.
Visualisierungen können die geschriebenen bzw. mündlich vorgetragenen Texte ergänzen und sie gleichzeitig auflockern. Dies macht das Material interessanter und erhöht somit die Motivation des Publikums. Hierbei ist darauf zu achten, die Form bzw. den Inhalt der Visualisierung situationsangemessen und adressatenorientiert zu gestalten. Denn je nach Publikum existieren verschiedene Mindsets, also Vorkenntnisse über bestimmte Theorien, Begriffe, historische Begebenheiten usw. Indem die Visualisierung an dieses [could not resolve link target: il_9310_git_4299] gekoppelt wird, wird die Aufmerksamkeit und das Interesse des Publikums einfacher gewonnen.
Wenn an das [could not resolve link target: il_9310_git_4299] des Publikums angeknüpft wird, können mit Informationsvisualisierungen so genannte Aha-Effekte hervorgerufen werden. D.h. die Darstellung von Informationen und deren Zusammenhänge kann zu einem erweiterten Verständnis oder einer neuen Idee führen. In manchen Fällen ist eine Visualisierung sogar notwendig: Je nach Menge und Komplexität der Daten können die Informationen darin ohne eine Visualisierung evtl. gar nicht erfasst werden, wie auf den nächsten Seiten erläutert wird.
Der Visualisierungsexperte Prof. Hans Rosling zeigt an dem Beispiel Überbevölkerung, wie diese drei Ziele mit einfachen Mitteln erreicht werden können. Für eine bessere Verständlichkeit können Sie die Untertitel aktivieren.
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Will saving poor children lead to overpopulation? von Gapminder Foundation unter CC BY 3.0