3) Objektbiografien und Wirkmächtigkeit von Dingen

Übung

Im Folgenden können Sie mit Hilfe von zwei Aufgabenstellungen den objektbiografischen Ansatz erproben. In der ersten Aufgabe stellen wir Ihnen Material zur Verfügung, auf dessen Basis Sie eine Objektbiografie für das Objekt der Ethnologischen Sammlung, das unter der Nummer Oz 4164 inventarisiert wurde, schreiben. In der zweiten Aufgabe können Sie sich ein Objekt aus der Göttinger Ethnologischen Sammlung auswählen und selbstständig eine Objektbiografie erarbeiten. 

Oz 4164, ESG (Foto: H. Haase)

Aufgabe:
Bei dem Objekt Oz 4164 handelt es sich um eine Maske, die vom mittleren Sepik in Papua-Neuguinea stammt. Sichten Sie die unten aufgeführten Materialien: Welche Informationen stehen Ihnen zur Verfügung? Welche biografischen Eckpunkte lassen sich für das Objekt der Göttinger Sammlung erkennen?
Schreiben Sie eine Objektbiografie zu dem Objekt. Beziehen Sie sich hierbei auf das Ihnen zur Verfügung gestellte Material für eine objektspezifische Recherche und eine objektvergleichende Recherche: Wie sieht die Objektbiografie des Sammlungsobjektes Oz 4164 aus? Benennen Sie zentrale Lebensstationen und den damit verbundenen Bedeutungswandel. Ergänzen Sie die Biografie mit allgemeineren Informationen, die Sie zum Objekttyp ‚Mai-Maske‘ finden.

Materialien:

Aufgabe:
In der 2. Lerneinheit haben Sie zentrale Recherchetools kennengelernt, mit denen Sie sich die Bestände der Göttinger Ethnologischen Sammlung erschließen können. 
Wählen Sie ein Objekt der Sammlung aus und führen Sie eine objektspezifische sowie objektvergleichende Recherche durch. Skizzieren Sie Aspekte einer Objektbiografie. Benennen Sie dabei die zentralen Lebensstationen und den damit verbundenen Bedeutungswandel. Was lässt sich hieraus über den Gegenstand hinaus über das jeweilige kulturelle Umfeld aussagen?