2) Die Ethnologische Sammlung Göttingen – Speichermedien und Recherchetools

Vom Erwerb zur Ausspielung

Um die vorhandenen Hilfsmittel sowie die in der Sammlung aufbewahrten Dokumente kennenzulernen, sind wir bisher sozusagen von außen nach innen vorgegangenen: Die Online-Portale können weltweit aufgerufen werden, Bestandsverzeichnisse sind seit den frühen 1990er Jahren an verschiedenen öffentlichen Orten einsehbar. Weiterhin existieren interne Datenbanken und Karteikarten, die für Recherchen zur Verfügung stehen, ein von 1886 bis 1936 geführter Zettelkasten sowie historische Eingangslisten. Dazu kommt eine Vielzahl weiterer Archivalien, die bis heute aufbewahrt werden, um die vorhandenen Gegenstände genauer bestimmen zu können.
 
Um die genannten Findmittel und Speichersysteme wie Karteikarten, Bestandskataloge oder Datenbanken zu erstellen, gehen die Sammlungsmitarbeitenden oft den umgekehrten Weg: Mit den Informationen auf vorhandenen älteren Unterlagen wird das jeweils neu eingeführte Medium befüllt. Auch dieser Arbeitsgang soll an einem Beispiel demonstriert werden. Dies dient zugleich als Wiederholung der bisherigen Erläuterungen.

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