2) Die Ethnologische Sammlung Göttingen – Speichermedien und Recherchetools

Eingangslisten („Chronik“) & Catalogus

Mit Einführung der Eingangslisten ("Chronik") wurde noch vor dem „Zettelkasten Rühl“ ein wichtiges Instrument zur Erfassung des Sammlungsbestandes geschaffen. Von 1868 bis 1930 wurden hier alle Objekte, die in die Ethnologische Sammlung der Georg-August-Universität gelangten, systematisch mit Angaben zu Objektart, Herkunft, Eingangsjahr und Geber festgehalten. 
Die allererste Zusammenstellung, in der auch Ethnografica aufgeführt sind, ist der Catalogus des Akademischen Museums. Dieser wurde 1778, fünf Jahre nach der Gründung des Museums, fertiggestellt. Er erhält weit über 10.000 Einträge, wobei es sich hierbei vor allem um geologische, botanische und zoologische Objekte handelt. Auf der letzten beschriebenen Seite sind 66 sogenannte „Kunstsachen“ vermerkt. Hier finden sich auch einige Gegenstände, die heute noch zum Bestand der Ethnologischen Sammlung gehören. Diese Seite enthält somit die älteste Auflistung von an der Universität Göttingen vorhandenen Ethnografica.

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