2) Die Ethnologische Sammlung Göttingen – Speichermedien und Recherchetools

Online-Datenbanken

Die schnellste Weise, erste Informationen über Objekte unserer Sammlung zu finden, ist das Internet. Seit 2017 spielt die Ethnologische Sammlung ihre Bestände Stück für Stück in das Sammlungsportal der Universität Göttingen aus. Neben dem universitätseigenen Portal unterstützt die Sammlung auch eine Reihe weiterer Online-Datenbanken. Dies soll eine rasche, Institutionen übergreifende Suche unter anderem für Provenienzforscher*innen und interessierte Personen aus Herkunftsländern ermöglichen. So ist die Ethnologische Sammlung Teil des niedersächsischen Provenienzforschungs-Verbundprojektes PAESE („Proveneinzforschung in außereuropäischen Sammlungen und der Ethnologie in Niedersachsen“). Im Rahmen des PAESE-Projektes wurde ein eigenes Portal aufgebaut, in das speziell die Gegenstände eingespeist werden, die in niedersächsischen Sammlungen lagern und aus kolonialen Kontexten stammen. Im Rahmen der 3-Wege-Strategie des Bundes und der Länder werden Objekte aus kolonialen Kontexten auch in ein Portal der Deutschen Digitalen Bibliothek übernommen.

   

Darüber hinaus unterstützt die Ethnologische Sammlung Portale, die zu bestimmten Themenbereichen eingerichtet wurden. Dazu gehören beispielsweise die Datenbank zu in Deutschland lagernden Objekten aus der Region des heutigen Namibia, die das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste erstellt, oder das Portal zu Holzschnitzereien aus Rapa Nui (den „Osterinseln“) an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Auf der Webseite der Ethnologischen Sammlung finden sich unter der Kategorie "STELLUNGNAHMEN - TRANSPARENZ" unter der Zwischenüberschrift "OPEN ACCESS" / "DIGITALISIERUNG UNSERER BESTANDSKATALOGE" Links zu den Portalen, in denen in Göttingen aufbewahrte Objekte zu finden sind.

Aufgabe:
Sehen Sie sich mindestens zwei Portale an und vergleichen Sie diese.
Welche Objektkategorien sehen Sie ausgespielt und wo sehen Sie Verbesserungsbedarf?