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IT so leicht wie nie. Ein Selbstlernkurs zur Informationstechnologie.

Internet der Dinge (11/17)

Immer mehr Alltagsgegenstände werden mit künstlicher Intelligenz und damit mit Entscheidungsbefugnis ausgestattet: Ob es der Kühlschrank ist, der die leere Milch nachbestellt oder die Klimaregulierung, die die Innentemperatur des Hauses danach ausrichtet, ob sich jemand darin befindet oder nicht. So genannte „Smart devices“ sind mit Sensoren ausgestattet und können damit Daten sammeln, auswerten und sich mit anderen Geräten bzw. dem Internet verbinden. In dem kurzen Erklärvideo von explainity bekommen Sie einen guten Einblick – auch über die Vor- und Nachteile. Die Medienwissenschaftlerin Prof. Petra Grimm beschreibt in dem Artikel „Smarte schöne neue Welt?“ sechs wesentliche Kennzeichen für das Internet der Dinge:

  1. Ubiquität: Überall können "smarte" (intelligente) Objekte existieren.
  2. Vernetzung: Die Objekte lassen sich über RFID-Chips oder Interfaces mit dem Internet verbinden.
  3. Informationsspeicherung: Smarte Daten werden gespeichert, verarbeitet und können als Massendaten ausgewertet werden (Big Data).
  4. Kommunikation: Die Dinge kommunizieren entweder direkt miteinander oder über Interfaces.
  5. Selbststeuerung: Die Objekte können eigenständig Informationen austauschen, Aktionen auslösen und sich wechselseitig steuern.
  6. Optimierung und Lernfähigkeit: Die Dinge (z. B. Thermostate) erkennen Muster (z. B. wann die Heizung hochgeschaltet wird) und optimieren daraufhin ihre Aktivität.

Mittlerweile werden ganze Smart Cities geplant. Sie sollen den Einwohner*innen das Leben komfortabler machen und gleichzeitig die Ressourcen umweltschonend steuern. Kritiker des Internets der Dinge warnen jedoch, dass die teils sehr intimen Daten evtl. nicht ausreichend geschützt seien, wie z.B. im folgenden Video gezeigt wird:

Risks of The Internet of Things von Tripwire, Inc. unter CC BY 3.0