IT so leicht wie nie. Ein Selbstlernkurs zur Informationstechnologie.
Programmieren lernen (6/11)
Wenn Sie jetzt in die Fußstapfen dieser bedeutenden Programmierer*innen treten möchten, könnten Sie sich ein konkretes Projekt überlegen. Welches Problem möchten Sie gerne lösen? Welche Art von Programm möchten Sie entwickeln – ein Systemprogramm, App, Webseite, Spiel, Skript oder etwas anderes? Eine gute Übersicht über die verschiedenen Programmarten sowie viele Tipps zum Einstieg finden sich auf den kommerziellen Webseiten von lerneprogrammieren.de. Wenn Sie einfach mal einsteigen möchten, empfehlen wir Ihnen CodeCombat. Hier lernen Sie spielerisch die Programmiersprache Python kennen.
Obwohl in der Entwicklung des Algorithmus oftmals die meiste Denkarbeit liegt, kann auch das Schreiben eines Programms, die sogenannte „Implementierung“, ein höchst kreativer Prozess sein. Bis ein Programm wirklich fertig ist und fehlerfrei läuft, kann einige Zeit dauern und erfordert zuweilen einiges Durchhaltevermögen und eine hohe Motivation.
Gleichzeitig ist von vielen Informatiker*innen zu hören, dass Programmieren Lernen (im wahrsten Sinne des Wortes) kinderleicht sei. Es gibt sogar Bestrebungen, Informatik zu einem verbindlichen Schulfach in der Grundschule zu etablieren. Die Gesellschaft für Informatik hat dazu z.B. eine Empfehlung veröffentlicht und an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg können sich Studierende ab dem WiSe 19/20 in das Besondere Erweiterungsfach „Informatische Bildung in der Schule“ unter der Leitung des Informatikprofessors Christian Spannagel einschreiben.
Die technischen Voraussetzungen für das Entwickeln von Programmen sind in dem Video „Was brauchst Du um Programmieren zu lernen?“ von den bereits erwähnten lerneprogrammieren.de zusammengefasst. Eine empfehlenswerte Programmierumgebung wird z.B. von der GWDG angeboten – sogenannte „Jupyter Notebooks“. Damit können Sie direkt im Browser mit den im universitären Kontext sehr beliebten Programmsprachen Python oder R arbeiten.