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IT so leicht wie nie. Ein Selbstlernkurs zur Informationstechnologie.

Regeln und Syntax (3/11)

Menschen greifen in ihrer Alltagssprache auf abgespeichertes Wissen über Abläufe und Konventionen zu. Beispielsweise wissen wir ohne darüber nachzudenken, dass jeder Satz mit einem Großbuchstaben beginnt und mit einem Satzzeichen endet. Wir wissen weiterhin, welche Satzzeichen möglich sind oder können z.B. deutsche von englischen Wörtern innerhalb eines Satzes unterscheiden. Auch eine Programmiersprache verfügt über festgelegte Regeln und eine mal mehr mal weniger ausgefeilte Grammatik bzw. Syntax. Um programmieren zu können, müssen wir diese Regeln anwenden können, doch dazu später mehr.

Der Wortschatz einer Programmiersprache ist relativ gering. Es werden einige wenige Schlüsselwörter verwendet. Damit wird dem Computer mitgeteilt, welche Operationen er durchführen soll. Die Programmiersprachen „unterscheiden sich lediglich darin, wie bestimmte Operationen notiert werden. Aus diesem Grund können Sie Algorithmen in einheitlicher Form aufschreiben; ob Sie diese dann in Java, Python oder C umsetzen, auch implementieren genannt, ist egal“ (Bookmeyer/Fischbeck/Neubert, S. 30). Im folgenden Video aus dem österreichischen Schulbuch "Computational Thinking mit BBC micro:bit" wird noch einmal zusammengefasst, was Programmiersprachen sind und wie sie funktionieren:

Einfach programmieren (mit dem BBC micro:bit)! PROGRAMMIERSPRACHEN von Computational Thinking mit BBC micro:bit unter CC BY 3.0 (Ausschnitt)