IT so leicht wie nie. Ein Selbstlernkurs zur Informationstechnologie.
Das geht automatisch (13/16)

Ein großer Vorteil von Computern ist, dass ihnen nicht langweilig wird. Mittels automatisierter Vorgänge können Aufgaben nahezu grenzenlos wiederholt werden. Wenn Toni mit ihrem Textverarbeitungsprogramm z.B. das Wort „Dracula“ durch „Vampir“ ersetzen möchte, werden nicht alle Wörter gleichzeitig gesucht und ersetzt, sondern eine Befehlssequenz wird so lange wiederholt bis alle Wörter gefunden wurden. Solche wiederholenden Befehle werden, wie bereits erwähnt, „Loops“ genannt. Dabei kann die Anzahl der Wiederholungen festgelegt sein, z.B. drehe dich um 90 Grad, führe dies dreimal aus, um eine dreiviertel Drehung zu erreichen.
Ist keine feste Anzahl definiert, benötigt der Computer eine sogenannte „Bedingung“: ersetze „Dracula“ durch „Vampir“ und führe dies solange aus, bis du keinen Zeichensatz „Dracula“ mehr findest. Der Computer prüft in diesem Fall zuerst, ob die Bedingung finde Dracula erfüllt ist, erst dann wird die Sequenz ausgeführt. Eine andere Bedingung könnte sein „wenn, dann“ z.B. wenn sich vor dem Schriftzeichen ein Punkt befindet, schreibe einen Großbuchstaben. Der Computer trifft also automatisierte Entscheidungen in dem Rahmen, der ihm vom Programm vorgegeben wird: Wenn X – dann Y – ansonsten Z. Dies ist in vielen Fällen sehr hilfreich und zeitsparend. Inwieweit automatisierte Entscheidungen auch kritisch gesehen werden können, wird im Kapitel 6 erläutert.