IT so leicht wie nie. Ein Selbstlernkurs zur Informationstechnologie.
Computer sind dumm, aber hilfreich (3/16)
Wie wir in Kapitel 2 gesehen haben können Computer Daten verarbeiten und speichern. Damit der Computer allerdings genau das mit den Daten tut, was auch beabsichtigt ist und zu den gewünschten Ergebnissen kommt, müssen die Ziele und Anweisungen ihm genau mitgeteilt werden. Wenn dies gelingt, kann der Computer uns das Leben in ungeahnter Weise erleichtern und sogar neue Welten erschließen – ohne Computer hätte weder ein Mensch einen Fuß auf den Mond gesetzt noch sich der Cyberspace entwickelt. Es gibt offensichtliche Vorteile, manche Arbeiten an Computer zu übergeben: Computer können Dinge in sehr viel schnellerer Zeit als Menschen erledigen und sie können Dinge immer und immer wieder in gleicher Weise tun.
Allerdings gibt es einen Satz, dem wohl die meisten Informatiker*innen erstmal zustimmen würden: „Computer sind dumm.“ Denn Computer tun exakt nur das, was ihnen gesagt wird – sie sind Automaten. Nicht mehr, nicht weniger. Der Knackpunkt liegt in der Kommunikation und im Sprachverständnis mit dem Computer.
„Computer sind dumm und langweilig; Menschen sind klug und einfallsreich. Wir Menschen machen Computer spannend. Nun ausgestattet mit Rechnern, nutzen wir unsere Klugheit, Probleme anzugehen, an die wir uns vor dem Zeitalter der Computer nicht gewagt hätten, und Systeme zu konstruieren, deren Funktionalität nur durch unsere Vorstellungskraft eingeschränkt ist.“ (Wing 2006)