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IT so leicht wie nie. Ein Selbstlernkurs zur Informationstechnologie.

Analog und Digital (10/15)

Die Daten, mit denen wir uns in diesem Kurs beschäftigen sind stets digital. Digitale Zeichen bzw. Signale sind begrenzt, d.h. sie stellen eine Auswahl der verfügbaren Zeichen dar. Analoge Zeichen und Signale sind dagegen theoretisch unendlich, da es immer noch einen weiteren Wert zwischen ihnen gibt. Einerseits können digitale Objekte nicht alle möglichen Zeichen speichern (was z.B. bei Musikaufnahmen relevant sein kann) und somit „verlustbehaftet“ sein. Andererseits können analoge Objekte nicht so leicht in derselben Qualität kopiert und gespeichert werden (z.B. auf Fotopapier gedruckte Bilder).

Die Werbeagentur lpk hat in einem Video analoge und digitale Situationen nebeneinander gestellt. Nehmen wir als Beispiel unsere beiden Studierenden aus den Jahren 1975 und 2020:

Comicartige Darstellung Peters (Analog).

Analog

Für die nächste Besprechung mit seiner Professorin erstellt Peter eine Gliederung seiner Hausarbeit. Seine Handschrift ist individuell, aber leider nicht sehr deutlich. Deshalb ist nicht genau zu sagen, wo ein Buchstabe anfängt und aufhört bzw. um welchen Buchstaben es sich überhaupt handelt. Der Text ist also nicht so einfach zu entziffern. Außerdem hat er lediglich eine Fassung, über die sich beide beugen müssen.

Comicartige Darstellung Tonis (Digital).

Digital

Toni verwendet für ihre Gliederung ein Textverarbeitungsprogramm, das mit der Unicode Zeichencodierung arbeitet. Darin ist jeder Buchstabe ganz genau abgegrenzt und eindeutig zuzuordnen, da es nur eine bestimmte Anzahl von Zeichen gibt, mit der Buchstaben dargestellt werden können. Der Text ist also für alle gut zu lesen. Außerdem kann Toni so viele Kopien ihres Textes erstellen, wie sie benötigt.