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IT so leicht wie nie. Ein Selbstlernkurs zur Informationstechnologie.

Informationen sind menschengemacht (8/15)

Die Informationen, mit denen Denkmodelle im Sinne der Informatik erstellt werden, entstehen in den Köpfen von Menschen und werden dort evtl. zu Wissen weiterverarbeitet. Dafür werden die Daten ausgewertet, die sie von außen – also z.B. einem Rechner – erhalten. Informationen sind nach dem Informatikprofessor Eckart Modrow „an Personen gebunden, die den Bedeutungsgehalt der Daten erkennen und bewerten“ (Modrow, S. 5). Deshalb kann eine Information auch sehr schnell veralten bzw. irrelevant werden, z.B. wenn sie mit demselben Bedeutungsgehalt schon einmal übertragen wurde.

In den Bildungsstandards Informatik bildet das Begriffspaar „Daten/Informationen“ einen der fünf Inhaltsbereiche, also einen zentralen didaktischen Fokus. Auf der folgenden Seite wird noch einmal stärker auf das Zusammenspiel der beiden eingegangen.

Ablauf der Verarbeitung von Daten. Der Mensch sammelt Daten und Informationen und fügt sie zusammen. Diese dienen nun als Eingabedaten für einen Computer. Der Computer kann diese Daten bereinigen und/oder verarbeiten. Die verarbeiteten/bereinigten Daten sind nun Ausgabedaten und können vom Menschen erneut interpretiert sowie mit Bedeutung versehen werden.

Grafik von Uni Göttingen, Icons von ProSymbols über The Noun Projekt unter CC BY 3.0