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IT so leicht wie nie. Ein Selbstlernkurs zur Informationstechnologie.

Peter und Toni (5/15)

Die Digitalisierung hat direkte Folgen für den Wissenschaftsbetrieb und das wissenschaftliche Arbeiten, also die Art und Weise, wie studiert und geforscht wird. In diesem Kurs begleiten wir zwei Studierende der Anglistik dabei wie sie eine Hausarbeit schreiben:

Comicartige Darstellung Peters.

Peter lebt im Jahr 1975. Computer gibt es als Großrechner im Rechenzentrum, zu Hause hat er keinen. Zur Literaturrecherche geht er in die Bibliothek und sucht dort im Zettelkatalog. Für die Sichtung und Beschaffung der Literatur muss er viel Zeit einplanen. Seine eigene Arbeit schreibt er auf einer Schreibmaschine und falls er sich vertippt, benutzt er Tipp-Ex. Zur Besprechung mit seiner Professorin nimmt er handgeschriebene Notizen und die ersten fertigen Kapitel mit. Den Termin hat er zuvor telefonisch vereinbart. Das Thema seiner Hausarbeit lautet: „Starke Frauenfiguren in Bram Stokers Dracula“.

Comicartige Darstellung Tonis.

Toni lebt im Jahr 2020. Sie ist „always on“, d.h. sie hat mehrere Computer in ihrer direkten Reichweite, die mit weiteren Computern vernetzt sind. Das ist wichtig, da sie viel mit anderen Studierenden zusammenarbeitet und sie so ihre Daten und Dateien ohne Zeitverlust miteinander austauschen können. Außerdem kann Toni auf große Mengen von Daten direkt zugreifen. Sie benutzt viele digitale Tools, z.B. zur Text- oder Datenverarbeitung und zur Visualisierung. Erste Ergebnisse ihrer Arbeit schickt sie dem Professor per Mail oder lädt sie auf dem gemeinsamen Datenspeicher hoch. Das Thema ihrer Hausarbeit lautet: „Twitternde Vampire – Netzwerke der Untoten“.

Um digitale Prozesse und automatisierte Abläufe bei der Verarbeitung von Daten anschaulicher zeigen zu können, werden Peter und Toni in diesem Kurs immer wieder auftauchen. Mit ihrer Hilfe sollen theoretische Aspekte auf eine verständliche Praxis übertragen werden.