IT so leicht wie nie. Ein Selbstlernkurs zur Informationstechnologie.
Informationstechnologie und Digitalisierung (4/15)
In unserer heutigen Welt sind Informationstechnologien allgegenwärtig: Einerseits liefern bzw. sammeln vernetzte Rechner Unmengen von Daten (z.B. über das Wetter, Geldwertverschiebungen usw.). Andererseits sind wir in unserem Alltag von technischen Geräten umgeben, die diese Daten auswerten und bearbeiten oder sogar selbst sammeln können. Nach Volker Wittpahl (Leiter des Instituts für Innovation und Technik) werden Alltagsfragen „zunehmend durch digital vernetzte und gesteuerte Systeme beantwortet. Social-Media-Plattformen, Onlinebanking, individualisierte Produktion bis hin zu telemedizinischen Anwendungen zeigen: Die Digitalisierung der Gesellschaft ist bereits Realität und Daten sind der digitale Treibstoff, der diesen weltweiten Dienstebetrieb in Gang hält.“ (Wittpahl, S. 17).
Für jeden Einzelnen von uns gilt es abzuwägen, inwieweit wir über die eigenen Daten selbst bestimmen möchten und gleichzeitig an der digitalisierten Gesellschaft vollwertig teilnehmen können (Näheres dazu in Kapitel 6). Wittpahl verwendet hierfür den Begriff „Digitale Souveränität“. Einerseits werden wir durch die Vernetzung immer abhängiger von der Informationstechnologie, andererseits „reizt vor allem das erhebliche Potenzial zur Effektivitäts- und Effizienzsteigerung, welches die Digitalisierung in allen Lebensbereichen bietet“ (Wittpahl, S.18). Dies gilt insbesondere für den individuellen Bereich, aber ebenso für Studium und Forschung.

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