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Aufbau einer relationalen Datenbank (12/20)

In einer relationalen Datenbank ist jeder Datensatz in einer Zeile einer Tabelle aufgenommen. Die oberste Zeile definiert die Attribute, also die Kriterien, nach denen ein Objekt beschrieben werden kann. Bei der Erstellung einer Datenbank sollte darauf geachtet werden, dass pro Attribut wirklich nur ein Wert eingegeben wird (z.B. Titel und Untertitel getrennt in je eine Spalte).

Die Attribute legen die Reihenfolge und die Art der Daten fest, z.B. ob es sich um numerische bzw. um alphanumerische Angaben handelt. Außerdem erzwingen sie bei der Eingabe ein bestimmtes Format (z.B. JJJJ/MM/TT oder Nachname, Vorname). In die einzelnen Datenfelder werden die jeweiligen Werte eingetragen. Bei einer Anfrage kann der Computer gezielt die jeweiligen Datenfelder ansteuern und mit den Werten Operationen durchführen.

Eine vereinfachte Datenbanktabelle kann bereits mit einer Tabellenkalkulation (z.B. Excel) erstellt werden. Die Möglichkeiten von Datentypen und Attributen sind im Gegensatz zu vollwertigen Datenbankmanagementsystemen, wie sie auf den nächsten Seiten beschrieben werden, jedoch eingeschränkt.

Eine Datenbanktabelle. In der Kopfzeile der Tabelle enthält der Datensatz seine Attribute. In diesem Fall sind dies die Datensatz-ID (Schlüsselattribut), Autor*in, Titel, Untertitel, Jahr und Signatur. Jeder Datensatz, also jede Zeile, enthält die entsprechenden Werte. Der Datensatz mit der ID 2 besteht beispielsweise aus: Autor: Farson, Daniel; dem Titel: The man who wrote "Dracula"; dem Untertitel: A biography of Bram Stroker; Jahr: 1975; Signatur: 76A10465. Die einzelnen Werte nennt man dabei die Datenwerte.

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Grafik von Uni Göttingen unter CC0