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IT so leicht wie nie. Ein Selbstlernkurs zur Informationstechnologie.

Relationale Datenbanken (11/20)

Das praktische an Datenbanken ist, dass sie sehr viele verschiedene Datensätze zusammenführen und für den Computer in eindeutige Verbindungen bringen können. Dadurch können Daten auf verschiedene Zusammenhänge hin analysiert und so neue Informationen geschaffen werden. In den meisten Anwendungsfällen ist eine „relationale Datenbank“ im Einsatz. Andere Formen sind z.B. hierarchische Datenbanken, Netzwerk-Datenbanken oder objektorientierte Datenbanken. Die Hochschule Weserbergland hat einen Vergleich der verschiedenen Datenbanksysteme erstellt.

Relationale Datenbanken sind aus einer oder mehreren Tabellen aufgebaut, die über sogenannte „Schlüsselattribute“ miteinander verknüpft sind. Im Bibliothekskatalog gibt es z.B. eine Tabelle mit Büchertiteln und eine Tabelle mit Autor*innen. Dieses System gab es bereits zu Peters Zeiten 1975 in Form des Zettelkatalogs. Wenn Peter nach dem Buch „Dracula“ im Titelkatalog gesucht hat, fand er auf der Katalogkarte die Information, dass dieses Buch von Bram Stoker geschrieben wurde. Wenn er nun wissen wollte, welche Bücher dieser Autor noch geschrieben hat, ging er eine Etage höher zum "Alphabetischen Katalog". Dort fand er auf der Karteikarte zu Bram Stoker weitere Werke und die Information, in welchem Regal die Bücher standen. In beiden Katalogen sind also Daten zu Bram Stocker eingetragen, die miteinander in Verbindung stehen.

Analoger Bibliothekskatalog in Form eines großen Schrankes zur Aufbewahrung von Katalogkarten. Eine Schublade ist geöffnet.

Göttingen-SUB-index.02.JPG von Thangmar unter CC0